Thomas Hoeren bezweifelt Erfolg des Dritten Korbs der Urheberrechtsreform
In der deutschen politischen Landschaft herrscht bezüglich des Urheberrechts Hilflosigkeit. Das meint jedenfalls der Rechtswissenschaftler Thomas Hoeren, wie die Nachrichtenagentur dapd meldet. Und er zweifelt, so die Meldung weiter, am Erfolg des Dritten Korbs in dieser Legislaturperiode:
"Der Medienexperte rechnet nicht damit, dass die schwarz-gelbe Koalition noch eine Reform des Urheberrechts durchsetzen kann, wie es im Koalitionsvertrag angekündigt wurde. "Das Justizministerium hat begriffen, dass man zurzeit keine Gesetze machen kann. Da prallen gerade die richtigen großen Player aufeinander, wie die Industrie gegen den Burda-Verlag", sagte Hoeren. Aus Sicht der Wissenschaft gelte: "Wir lassen das System in aller Ruhe hochgehen, gucken uns den Scherbenhaufen nachher an und setzen es dann wieder neu zusammen.""
Damit hat er nebenbei die Aufgabe seines Fachs in diesem Verfahren eindeutig bestimmt.
(red.)
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