12.05.2011 - 15:48
Ein Kommentar Vermutlich ist es nur ein Textbaustein, der immer wieder und unreflektiert den üblichen Verlagseindrucken im Programm des Imprints V&R unipress des renommierten Göttinger Verlages Vandenhoeck & Ruprecht beigegeben wird.
29.04.2011 - 17:35
  Das kollaborative Paradigma der Web-Welt schlägt Wurzeln im Real Life: Vor ca. zwei Wochen haben sich gleich zwei neue Bündnisse auf das lobbyistische Schlachtfeld Internet geworfen: Die „Digitale Gesellschaft" und die „Deutsche Content Allianz" Digitale Gesellschaft Zum Start der diesjährigen Re:publica am 13.04.2011 wurde die „Digitale Gesellschaft“ (DG) gestartet. Auf der Kontaktseite findet sich der Hinweis „e.V. i.Gr.“. Zudem wird die Anerkennung als gemeinnützige Organisation angestrebt (vgl.
29.04.2011 - 13:32
OLG München, Urteil vom 21.04.2011 - 6 U 4127/10 (einstweilige Verfügung)   Geklagt hat der Landesverband des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) für Berlin und Brandenburg gegen eine Gesellschaft, die Verlagsprodukte in Verkehr bringt, insbesondere die "Süddeutsche Zeitung". Die Verlagsgesellschaft verwendet standardisierte Formulare, wenn JournalistInnen Artikel einreichen. Die Formularklauseln sehen u.a. sehr weitgehende, ausschließliche Rechteeinräumungen und Sublizierungsbefugnisse für die Verlagsgesellschaft vor (sog. Buy-Out-Vertragsklauseln).
19.04.2011 - 13:47
Unter der Überschrift „Kunstausstellung im Online-Archiv (UrhG §§ 19a, 50)“ veröffentlicht der BGH eine Entscheidung: Mit Darstellungen urheberrechtlich geschützter Werke illustrierte Berichte dürfen nicht dauerhaft in Online-Archiven abrufbar sein. Was Gerichte unter der Prämisse des BGH (siehe Leitsatz und RZ 12 der Begründung) als „nicht dauerhaft“, also nur solange es sich noch um ein „aktuelles Tagesereignis“ handelt, erwägen, überlässt der BGH der Zukunft? Quellen: http://www.otto-schmidt.de
12.04.2011 - 14:08
Rezension zu: Gottlieb Rafael Wick (2010): Inhalt und Grenzen des Auskunftsanspruchs gegen Zugangsanbieter. Bonn: TGRAMEDIA, ISBN 978-3-941192-02-7, 34,80 Euro (weitere Informationen zum Titel beim Verlag). Mit § 101 UrhG hat der deutsche Gesetzgeber zum 1. September 2008 ein scharfes Schwert zur Durchsetzung von Urheberrechten geschaffen. RechteinhaberInnen können seitdem anhand einer IP-Adresse die Identität von InternetnutzerInnen ausforschen, ohne dazu den Umweg über eine Strafanzeige einschlagen zu müssen.
07.04.2011 - 17:30
Da Uwe Jochum das Thema Open Access in der FAZ vom Mittwoch wieder indie Agenda schob (vgl. diese Meldung), bietet sich der Hinweis auf eine aktuelle Studie vielleicht als Ergänzung zu seiner Aussage: "Längst liegen Untersuchungen vor, die belegen, dass durch die bei Open Access erfolgenden digitalen Publikationen insgesamt aus weniger Zeitschriften weniger Artikel zitiert werden und die Zitationen sich auf die aktuellsten Jahrgänge beschränken" an.
05.04.2011 - 22:12
BGH I ZR 30/11 undI ZR 162/10 Vergütungspflicht für PCs und Drucker - Verkündungstermin 21.07.2011 (Verhandlungstermine 24.03. und 07.04.2011) Es war ein kleiner Paukenschlag am 30. August 2010: Das Bundesverfassungsgericht widersprach dem Urheberrechtssenat am BGH, der eine Geräteabgabe auf Drucker und Computer verneint hatte (BVerfG, Beschluss vom 21. Dezember 2010 – 1 BvR 506/09, GRUR 2011, 225; Aufhebung von BGH, Urteil vom 2. Oktober 2008 – I ZR 18/06, GRUR 2009, 53 = NJW-RR 2009, 274 – PC).
24.03.2011 - 15:07
The District Court in Jerusalem enforced a Creative Commons license in photographs owned by amateur photographers who uploaded them to the Internet photos sharing site Flickr. The photographs were incorporated in a book without informing the rights holders, without securing their consent, and without giving them credit. District Ct. of Jerusalem, 6.1.2011, Case No. CA 3560/09, CA 3561/09 Beitrag von Zohar Efroni in GRUR Int 2011, 282  
23.03.2011 - 21:18
Auch Roland Lindner freut sich in der morgigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über die Ohrfeige für Google (FAZ vom Donnerstag, S. 18) und vernachlässigt dabei geflissentlich, dass selbige gleichfalls die Wangen des Teils der US-Verlagswirtschaft trifft, der sich auf das Settlement einließ.
23.03.2011 - 17:01
Rezension zu: David Shields (2011):Reality Hunger: Ein Manifest. Aus dem Engl. von Andreas Wirthensohn. München: Beck, ISBN: 978-3-406-61361-6. (Weitere Informationen zum Titel auf den Seiten des Verlages)   von Ben Kaden   „The moral truth is that authority is an illusion, and our time has come to let it go.”   Mit diesem Satz schließt Lawrence Claus sein Essay zur „Empty Idea of Authority” (University of Illinois Law Review, 2009, 1301-1357).
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