"Billiger, aber auch besser? Im Kampf um den freien Zugang zu Forschungsergebnissen wehren sich Wissenschaftler mit eigenen Journalen gegen Großverlage. Doch unter den Open-Access-Magazinen gibt es auch Betrüger."
Mit Wissenschaft lässt sich weiter gut verdienen. Das belegt der Jahresbericht von Reed Elsevier für 2012: RE setzt bei den wissenschaftlichen Zeitschriften weiter in erster Linie auf das Subskriptionsmodell. Allerdings eröffnen 1500 von den 2000 RE Zeitschriften die Option, das Publizieren über eine Artikelgebühr zu „sponsern“. Wie intensiv davon Gebrauch wird, ist unklar. Weiterlesen
"Wissenschaft braucht ein anderes Urheberrecht, um Großverlage in die Schranken zu weisen. Die Balance zwischen Urhebern, Rechteverwertern und Nutzern ist gestört."
"Verlage nehmen immer höhere Preise für Fachzeitschriften – obwohl viele Studien vom Steuerzahler bezahlt werden. Großbritannien will Forschung nun frei zugänglich machen."
"Wer in freien Magazinen publiziert, muss Forschungsgeld opfern. Für "Science" oder "Nature" zahlen Bibliotheken. Dennoch fordern viele Forscher Open Access."
"Tausende Wissenschaftler boykottieren derzeit den größten Wissenschaftsverlag Elsevier, um gegen dessen Preisgestaltung zu protestieren. Boykotteur Professor Günter M. Ziegler kritisiert, dass die Knebelverträge des Verlags die Unis zu viel Geld kosteten, das dann an anderer Stelle fehle."
Bericht zum Ausstieg des Wissenschaftsverlags Elsevier aus der Unterstützung des so genannten Research Works Act und dem vorläufigen Scheitern dieser Gesetzesinitiative:
"The science-publishing giant Elsevier pulled its support on Monday from the controversial Research Works Act, hours before the bill's co-sponsors in the U.S. House of Representatives declared the legislation dead."