"Internetabmahnungen aller Arten machen schon seit einiger Zeit die Runde. Oft trifft es ahnungslose User, die plötzlich horrende Rechnungen über illegale Downloads erhalten, die sie nie getätigt haben. Juristen gehen davon aus, dass allein 2010 rund eine halbe Million Abmahnungen an deutsche Internetnutzer verschickt wurden. Diese sollen urheberrechtlich geschützte Musik oder Filme im Internet heruntergeladen und weiter verbreitet haben. Nun zieht das Thema auch weitere Kreise - bis hin zu betroffenen Künstlern. Es geht um das sogenannte Zitatrecht." Weiterlesen
"Der Schritt von Libri, ganz auf Zitate aus Presserezensionen zu verzichten, treibt die Buchbranche um. Der Börsenverein will im Sinne der "guten Beziehung zwischen Buch- und Presseverlagen" das Gespräch mit den Zeitungsverlagen suchen.
Ilja Braun dokumentiert eine Reaktion, in der Libri.de den Verlagen empfiehlt, aufgrund des Perlentaucher-Verfahrens auf die Verwendung von Zitaten aus Presserezensionen zu verzichten.
"Die Piraten werden in Deutschland derzeit von allen Seiten hofiert. Vor lauter Zuneigung scheinen sie dabei zu vergessen, dass die Partei einst als digitale Bürgerrechtsbewegung gegründet wurde, die für ein neues Urheberrecht kämpfen wollte. Zeit, sie daran zu erinnern."
"Das Oberlandesgericht Frankfurt wird erneut prüfen müssen, ob der "Perlentaucher" aus Rezenisonen der "FAZ" und der "SZ" zitieren darf, wenn die Zusammenfassungen weiterverkauft werden."
"Im Rechtsstreit zwischen "FAZ" und "Süddeutscher Zeitung" mit dem Online-Portal Perlentaucher fand gestern die mündliche Verhandlung vor dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe statt. Ursprünglich hatten die Richter eine Entscheidung für den selben Abend in Aussicht gestellt. Jetzt ist die Urteilsverkündung auf den 30. September verschoben worden." Weiterlesen
"Eine komprimierte Wiedergabe von Buchrezensionen Dritter im Internet verstößt dann gegen das Urheberrecht, wenn die so genannten Abstracts mehr oder weniger aus einer Übernahme von besonders prägenden und ausdrucksstarken Passagen der Originalrezensionen bestehen, von denen lediglich einige Sätze ausgelassen werden. Abstracts dieser Art stellten eine unzulässige "unfreie" Bearbeitung im Sinne des Urhebergesetzes dar. Dies entschied das Oberlandesgericht Frankfurt am Main." Weiterlesen
"Im Rechtsstreit der „FAZ“ und der „SZ“ mit dem "Perlentaucher" entschied das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) am heutigen Dienstag, dass einige der vom "Perlentaucher" veröffentlichten Zusammenfassungen von Buchkritiken aus den Feuilletons der Zeitungen gegen das Urheberrecht verstoßen." Weiterlesen