"Jetzt hat er es also schriftlich: Karl-Theodor zu Guttenberg hat sich nicht im Fußnotenwirrwarr seiner Arbeit verheddert. Er hat bewusst und vorsätzlich abgeschrieben. "
Über Karl-Theodor zu Guttenberg geht erneut ein Nachrichtengewitter herab: Die Prüfungskommission der Universität Bayreuth, die sich mit den Plagiatsvorwürfen befasst, kam zu dem Ergebnis, dass der Ex-Verteidigungsminister absichtlich getäuscht hat. So zitiert die NZZ den Abschlussbericht des Gremiums: Weiterlesen
Ex-Dr.jur. Karl-Theodor zu Guttenberg zufolge handele es sich bei den Vorwürfen, er hätte den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages für seine Dissertation bewusst zweckentfremdet, um ein "Missverständnis". Er habe die vom Wissenschaftlichen Dienst erstellten Arbeiten lediglich in der Funktion als Abgeordneter des Deutschen Bundestages konsultiert, so seine Stellungnahme laut einem Bericht von Spiegel Online vom 30.04.2011. Weiterlesen
"In letzter Sekunde hat Guttenberg die Stellungnahme zu seiner teils abgeschriebenen Doktorarbeit abgegeben. Einem Bericht zufolge droht ein verheerendes Gutachten."
"In letzter Sekunde hat Guttenberg die Stellungnahme zu seiner teils abgeschriebenen Doktorarbeit abgegeben. Einem Bericht zufolge droht ein verheerendes Gutachten."
"Guttenberg bleibt bei seiner Darstellung, er habe nicht absichtlich getäuscht: Weil er über viele Jahre und in kurzen Abschnitten an seiner Doktorarbeit gearbeitet habe, habe er die Übersicht über die Quellen verloren, schreibt er in einer Stellungnahme."
"Nach Berichten, die Universität Bayreuth werde dem ehemaligen Verteidigungsminister vorsätzliche Täuschung bei seiner Dissertation bescheinigen, spricht zu Guttenbergs Anwalt von einer „Vorverurteilung“. Sein Mandant habe „schlüssig belegt, dass er nicht bewusst getäuscht hat.“