"Google will prevent its search engine from displaying links to material that copyright holders identify as being improperly used, and will delete the content from pages created using its blogger software, Walker wrote in the post." Weiterlesen
Erfasst von Yvonne Friese am 28. September 2010 - 13:14
VerfasserIn / HerausgeberIn:
Weber, Stefan
Aufgrund vieler Netzplagiate entstand die Idee, althergebrachtes (mit der Hand schreiben, in der Bibliothek recherchichieren) wieder zum Leben zu erwecken: Lehrmodul "Einführung in alte Kulturtechniken"
Außerdem geht es um die Aufdeckung von (Netz-)Plagiaten im universitären Raum, die durch leichten Zugriff zu wikipedia und durch Recherche via Google entstanden sind.
Google stellt sich ganz klar gegen das Leistungsschutzrecht für Verlage. So hat Google-Chefjurist Arnd Haller bei Carta 10 Gründe gegen eine "Presse-GEZ" aufgestellt. Er beschreibt das Vorgehen als "dreist" und fordert stattdessen besseren "Qualitätsjournalismus" und mehr Rechtssicherheit.
Aufhören lässt das Landgericht Hamburg in den letzten Tagen: Zuerst deutete es am 27.08.2010 an, dass Verwertungsgesellschaften einen weitreichenden urheberrechtlichen Unterlassungsanspruch gegen YouTube geltend machen könnten (mehr dazu bei iuwis). Eine Woche später verurteilte das Landgericht Hamburg YouTube nun sogar zu Schadensersatz. Weiterlesen
Das Landgericht Hamburg wies am 27.08.2010 einen Eilantrag der GEMA und anderer Verwertungsgesellschaften gegen YouTube mangels Eilbedürftigkeit zurück (Aktenzeichen 310 O 197/10). Seit April 2009 besteht keine Nutzungsvereinbarung mehr über urheberrechtlich geschütztes Musikrepertoire zwischen den Verwertungsgesellschaften und YouTube. Weiterlesen
In dem Plädoyer für ein zukunftstaugliches Urheberrecht setzt sich auch Cornelia Sollfrank mit ihrem Beitrag "anonymous-Warhol_flowers - Urheberrecht als Material und Gegenstand der Kunst" (S. 93 - 97) ein. Das Urheberrecht schützt zwar die materiellen und ideellen Interessen von Künstlern, verursacht aber auch zunehmend Probleme, wie die Verfasserin selbst am Beispiel einer Kunstausstellung erlebt hat.