Institutionelle Repositorien
Pauschalvereinbarung mit fachnahen Informationsanbietern
Betreiber eines institutionellen oder eines Fachrepositoriums möchten auf ihrem eigenen Repositorium möglichst vollständig und kontinuierlich die Publikationen fachrelevanter Institute, Forschungseinrichtungen und anderer Informationsanbieter (siehe z. Bsp. Weiterlesen
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Frage 6: Grüner Weg
- Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen
- Deutsche Initiative für Netzwerkinformation e.V. (DINI)
- OpenDOAR
- Registry of Open Acces Repositories (ROAR)
- Repository66
- Fachrepositorien
- FAQ
- Green Road
- Grüner Weg
- Institutionelle Repositorien
- Open Access
- Open-Access-Publizieren
- Repositorien
- Zweitveröffentlichung
Was ist der Grüne Weg?
Der so genannte Grüne Weg bezeichnet die elektronische Zweitveröffentlichung bereits erschienener Verlagspublikationen in digitalen Repositorien (frei zugängliche Online-Archive). Weiterlesen
Frage 16: Kosten von Open Access-Modellen
- Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen
- Uwe Jochum
- elektronische Zeitschriften
- Fachrepositorien
- FAQ
- Forschungsbibliotheken
- freie Zugänglichkeit
- Institutionelle Repositorien
- Kosten
- Kostensteigerung
- Open Access
- Open-Access-Publizieren
- Publikationsgebühren
- Publikationskosten
- Subskriptionsgebühren
- Wissenschaftliche Bibliotheken
- Zeitschriftenabonnement
Ist Open Access das teurere Publikationsmodell?
Nein. Auch hier gibt es internationale Studien, die dieser Frage nachgegangen sind. [1] Demnach ist Open Access volkswirtschaftlich betrachtet nicht teurer als das derzeit vorherrschende Lizenz- bzw. Printvertriebsmodell. Volkswirtschaftlich dürfte der freie Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen – in Europa und weltweit – sogar einen Mehrwert erbringen, der die Kosten weit übersteigt. [2] Weiterlesen
Lizenzen für die Golden Road: Herausgeber-betriebene E-Journals
In Begleitung und Nachbereitung zum Workshop am 02.03.2011 werden in diesem Dossier Materialien, Fragestellungen und Diskussionen zu elektronischen Zeitschriften nach Open-Access-Prinzip zusammengetragen. Die Kernfrage lautet dabei: Welche Open Access Lizenzen sind für welche Veröffentlichungen geeignet und wie gestaltet sich dabei das Rechtsverhältnis zum Repositorienbetreiber?
Dieses Dossier gehört zur Dokumentation des IUWIS-Repository-Workshops im März 2011.
Rechtliche Folgen der Vernetzung von Repositorien
Mit Repositorien, digitalen (Fach-)Bibliotheken, Dokumentenservern wollen die Akteure in Wissenschaft und Bildung eine möglichst hohe Auffindbarkeit von Publikationen und Wissenschafts- und Bildungsmaterialien erreichen. Wenn sich die Institutionen und Angebote untereinander vernetzen wollen, sind die urheberrechtlichen Anforderungen einzuhalten. Das Dossier konzentriert sich auf dabei auftretende und weithin ungeklärte Rechtsprobleme.
Repositorienbetreiber möchten auf ihrem eigenen Repositorium möglichst vollständig und kontinuierlich die Publikationen verschiedener Provenienz vorhalten. Der Aufwand, sich für jede einzelne Publikation das Einverständnis der UrheberIn und RechteinhaberIn einzuholen, ist für die Betreiber kaum leistbar. Es wäre hier wünschenswert, wenn urheberrechtliche Fragen über eine Rahmenvereinbarung abschließend mit der jeweiligen Institution geregelt werden könnte.
Gegen eine derartige Rahmenvereinbarung bestehen jedoch massive urheberrechtliche Bedenken. Besonders problematisch erscheint, dass das angefragte Repositorium in der Regel überhaupt nicht in der urheberrechtlichen Position ist, die erforderlichen Gestattungen beziehungsweise Nutzungslizenzen einzuräumen. In diesem Dossier sollen im Anschluss an den Workshop vom 02.03.2011 Optionen eines (Lizenz-)Rechtemanagement für Repositorienbetreiber entwickelt und geprüft werden, auf deren Grundlage ein rechtssicherer wechselseitiger Austausch der Publikationen in den wissenschaftlichen Fachgemeinschaften erfolgen kann.
Dieses Dossier gehört zur Dokumentation des IUWIS-Repository-Workshops im März 2011.
Haftungsfragen für Repositorien
In diesem Dossier werden haftungsrechtliche Risiken von Hochschulen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen beim Betrieb von Repositorien beleuchtet. Im Zentrum steht die verbreitete Praxis der hauptsächlichen Zweitveröffentlichung. In der Praxis erweist es sich unter anderem als ein wesentliches Problem, dass viele AutorInnen nicht mehr wissen, ob sie mit dem Verlag eine vertragliche Vereinbarung getroffen haben bzw. diese nicht mehr auffindbar ist. Somit wird die Anwendung des § 38 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 UrhG entweder durch das Bestehen einer vertraglichen Absprache des Verlages mit dem Autor/der Autorin oder infolge fehlender Nachvollziehbarkeit oft entscheidend blockiert. Das haftungsrechtliche Risiko der Repositorien beim Einstellen eines Werkes ist daher oft kaum überschaubar.
Ein Kernthema dieses Dossiers ist die rechtliche Wirkung vertraglicher Haftungsfreistellungen, deren Umfang und Verbreitung beständig wächst. Besteht demnach nur der Ausweg für Repositorienbetreiber in umfangreichen juristischen Einzelfallprüfungen der Urheberrechte? Oder können sich die Repositorienbetreiber absichern, indem sie die so genannte SHERPA/RoMEO-Datenbank einsehen? Welche rechtliche Wirkung haben die Angaben der SHERPA/RoMEO-Datenbank zugunsten des Repositiorienbetreibers? Welchen sonstigen Mehrwert könnte die Datenbank aus juristischer Perspektive haben? Wie rechtlich verbindlich ist die Open-Access-Policy eines Wissenschaftsverlags einzuschätzen?
Ferner werden, Rechtsfolgen im Einzelnen (Unterlassung, Schadensersatz, Gerichts- und Anwaltskosten) beleuchtet, die den verantwortlichen juristischen Personen (Universitäten, Forschungseinrichtungen) drohen. Ein Erfahrungsaustausch bietet sich auch dahingehend an, wie der Betrieb bzw. die Befüllung eines Repositoriums organisatorisch möglichst haftungsminimierend gestaltet werden kann.
Dieses Dossier gehört zur Dokumentation des IUWIS-Repository-Workshops im März 2011.
Urheberrechtliche Gestaltung von Open-Access-Repositorien
In Begleitung zum IUWIS-Workshop am 02. März 2011 wird in diesem Dossier das Spektrum urheberrechtlicher Problemstellungen für Repositorienbetreiber betrachtet. Ein Ziel ist, praktikable Wege für die freie Zugänglichmachung von Inhalten aufzuzeigen. Als besonders wichtig zeigen sich dabei die Autorenverträge zwischen den Repositorien und den WissenschaftlerInnen (deposit licence) mit ihren erforderlichen Klauselformulierungen (etwa für die notwendigen Verwertungsrechte, Beendigungsmöglichkeiten oder Print on Demand-Services).
Dieses Dossier gehört zur Dokumentation des IUWIS-Repository-Workshops im März 2011.
