"Verlage und Wissenschaftsorganisationen befinden sich in einem anhaltenden Konflikt. Das geltende Urheberrecht vertraut darauf, dass die Publikationsanreize für Wissenschaftler richtig gesetzt sind. Die Wissenschaftsorganisationen, insbesondere die Universitäten, verlangen bessere Zugangsmöglichkeiten zu digitalem Content. Eine mit den rechtlichen Vorgaben vereinbarte Lösung des Konflikts muss auf Kooperation zwischen Verlagen und Wissenschaftlern setzen."
Der Autor, zum Publikationszeitpunkt Wissenschaftsforschung und Wissenschaftsgeschichte an der ETH Zürich lehrend, reflektiert über die Open Access-Policy der Universität Zürich und kommt zu einem abschlägigen Urteil.