"Dem Buchmarkt bläst in der Schweiz ein eisiger Wind entgegen – und das dicke Ende kommt vielleicht erst noch"
In seinem Artikel zur Entwicklung des Buchmarkts in der Schweiz weist Roman Bucheli u.a. auch auf die Notwendigkeit der Anpassung des Urheberrechtsgesetzes an die veränderten Bedingungen (Stichwort: E-Books) hin: Weiterlesen
"Der Zusammenschluss der Mediatheken in Deutschland mahnt dringende Reformen an. Es gehe darum, das audiovisuelle Erbe im Internet sichtbar zu machen. Durch das aktuelle Urheberrecht wird dies verhindert, so das Fazit in einem Ende April 2011 beschlossenen Positionspapier des Netzwerkes."
Erfasst von Ben Kaden am 22. November 2010 - 11:55
VerfasserIn / HerausgeberIn:
Trüpel, Helga
Pressemitteilung von Helga Trüpel, Abgeordnete für Bündnis90/Die GRÜNEN im Europäischen Parlament, zur Digitalisierung von Büchern für Europeana. Sie stellt fest:
"Die Erwartungen sind hoch, denn das Thema Urheberrecht in der digitalen Welt, erlangt auf nationaler sowie europäischer Ebene immer mehr an politischer Brisanz."
und kündigt einen Bericht speziell zur Problematik der verwaisten Werke an.
Rainer Kuhlen spricht sich aktuell im Netethics-Blog für einen mehr auf Aushandlungen denn auf Abwehr setzenden Umgang mit Google Books und dem Google Book Settlement in der Politik aus. Er vertritt dabei eine sehr offene Perspektive und sieht im Angebot Googles durchaus die Möglichkeit, freie Zugänge zu Publikationen dort einzulösen, wo es für die Autoren nicht primär um kommerzielle Interessen geht. Das ist natürlich vorwiegend in der Wissenschaft.