Der Beitrag referiert ein Positionspapier der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) zur Urheberrechtsdebatte und verknüpft diese mit der "Wir sind die Urheber!"-Kampagne des Literaturagenten Matthias Landwehr.
"Die Verlage wollen das Urheberrecht im Netz verschärfen. Den Urhebern, den sie ihre Rechte abnötigen, nützt das nicht – und es geht am Kern des Problems vorbei."
"Die VG WORT begrüßt in einer Pressemitteilung zum "Welttag des geistigen Eigentums" (26. April) die aktuelle Debatte um das Urheberrecht, in der auch viele Kreative auf den Wert geistigen Eigentums aufmerksam gemacht hätten. Und fordert eine baldige gesetzliche Anpassung des Urheberrechts für den digitalen Bereich."
"Viele Künstler fürchten ihre Enteignung im Internet. Über das Urheberrecht im Netz diskutieren der Wiesbadener Medienrechtler Professor Christian Russ und der Pressesprecher der Piratenpartei Hessen, Christian Hufgard."
"Ein Bonner "Bibliotheksgroschen"-Gesetz soll die Not der Autoren beheben. Das SPIEGEL-Institut ermittelte: Die Not ist nicht so groß, wie oft beklagt, der "Groschen" nicht das rechte Hilfsmittel."
"Das Internet ist eine gigantische Kopiermaschine, von der Urheber und Gesellschaft profitieren. Doch dafür muss der Begriff vom "geistigen Eigentum" angepasst werden - und die zwischengeschalteten Firmen, die Verwerter, werden leiden müssen."
"Gesetzliche Grundlagen für zeitgemäßes Urheberrecht möglichst noch 2012 schaffen - Festplattenabgabe soll Ergiebigkeit der Einnahmequellen wiederherstellen"