"In den politischen Parteien und den verschiedenen Wissenschaftsorganisationen deutet sich ein Konsens an, die allgemeine Wissenschaftsklausel auf die politische Agenda zu setzen. Das Ziel ist die genehmigungsfreie Nutzung ohne kleinteilige Einschränkungen. Die Frage einer Vergütung sollte noch einmal überdacht werden, auch unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher Argumente. Für die auf Wissenschaft und Bildung bezogene Informationswirtschaft liegt die Zukunft vermutlich in der Entwicklung flexibler informationeller Mehrwertprodukte"
"Vor fast 20 Jahren beriet die Weltorganisation für Geistiges Eigentum die Rahmenbedingungen für das Urheberrecht im digitalen Umfeld. Der Beitrag zeigt die Historie einzelner viel umkämpfter der Wissenschaft und Bildung dienender gesetzlicher Schranken im deutschen Urheberrechtsgesetz auf und gibt Grund zu der Hoffnung, dass im Jahr 2014 eine allgemeine Wissenschaftsschranke Eingang in das Gesetz finden könnte."
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Teaser:
Auf Antrag Baden-Württembergs beschließt der Bundesrat die Einführung eines "Zweitveröffentlichungsrechts" für das wissenschaftliche Personal an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Open Access ist für Wissenschaftsministerin Bauer ein wichtiger Beitrag zur rascheren Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis.
"Während sich die offenen Rechtsfragen häufen, blockiert sich die Bundesregierung in der Netzpolitik selbst, meint Konstantin von Notz. Im Interview erklärt der netzpolitische Sprecher der Grünen, warum seine Partei in der Urheberrechtsdebatte nicht zerstritten und mutiger als die Piraten ist."