"Subskriptions-Lizenzgebühren werden nicht als Entgelt für die in einer Veröffentlichung enthaltene wissenschaftliche Leistung erhoben, sondern für die notwendigen Verlagsleistungen, um der (Fach-) Öffentlichkeit den qualifizierten Zugang zu diesen Inhalten zu ermöglichen. Dies sollte bei sämtlichen, das Urheberrecht in Deutschland betreffenden Überlegungen bedacht werden. Auch Open Access lässt sich erfolgreich und im Einklang mit den finanziellen Notwendigkeiten sowie Interessen aller Beteiligten realisieren."
""Open Access" lautet schon seit einiger Zeit das Zauberwort in der Wissenschaft. Dahinter steht die Vorstellung, dass Forschungsarbeiten in Zukunft überall digital verfügbar sind und nicht länger ihren Weg über die herkömmlichen Verlage nehmen müssen. "
"Der Paragraf 52a des Urheberrechts soll um zwei weitere Jahre verlängert werden. Alexander Skipis, der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, spricht in einem Interview im aktuellen "Börsenblatt", das wir hier wiedergeben, von einem politischen Skandal."
"Verlage nehmen immer höhere Preise für Fachzeitschriften – obwohl viele Studien vom Steuerzahler bezahlt werden. Großbritannien will Forschung nun frei zugänglich machen."
"Wer in freien Magazinen publiziert, muss Forschungsgeld opfern. Für "Science" oder "Nature" zahlen Bibliotheken. Dennoch fordern viele Forscher Open Access."