Ilja Braun dokumentiert eine Reaktion, in der Libri.de den Verlagen empfiehlt, aufgrund des Perlentaucher-Verfahrens auf die Verwendung von Zitaten aus Presserezensionen zu verzichten.
"Bis 70 Jahre nach seinem Tod hat ein Autor Anspruch auf das Urheberrecht. Aus der Sicht von Google muss sich absurderweise der Verfasser selbst um die Wahrung des Rechts kümmern. Der Generalsekretär des P. E. N., Herbert Wiesner, erklärt im Gespräch mit Bettina Koller, warum Google diese Macht nicht haben darf."
"Das Internet ist ein gigantischer Fundort für Texte, Bilder, Musik und andere Inhalte. Wer sie in eigenen Texten oder Videos, auf Websites oder in Social Networks verwenden möchte, sollte wissen, welche Regeln fürs Zitieren gelten."
"Auf siebzig Prozent aller Seiten der Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg finden sich Plagiate. Wer hier am Werk war, wusste, was er tat. Seine Verteidiger ficht das nicht an. Was von ihren Argumenten zu halten ist."