Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft

Hier ist die Rose, hier tanze! Wie kreativitäts- und innovationsfördernd wird die Bildungs- und Wissenschaftsschranke sein?

Gespannt war man bei der diesjährigen Urheberrechtstagung am 17. November 2015 in Göttingen[1] vor allem auf die Ausführungen von Matthias Schmid, Referatsleiter Urheber- und Verlagsrecht im BMJV. Allerdings widmete er den Großteil seiner Ausführungen der urheberrechtspolitischen Debatte in der EU und ging nur sehr knapp auf die Allgemeine Bildungs- und Wissenschaftsschranke (ABWS) ein, deren Einrichtung im Koalitionsvertrag der jetzigen Bundesregierung vorgesehen ist. Weiterlesen

Ausgeschnitten: Wieso die Bergische Universität in Wuppertal Teile ihres Medienbestands depubliziert. (aktualisiert)

Als bekannt wurde, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Angebotsteile im Internet nach einer bestimmten Frist, wie es so schön heißt, depublizieren sollen, herrschte große Aufregung. Zweifelsohne ist es schwer zu verstehen, warum Inhalte, die mit öffentlichen Geldern finanziert wurden, der Öffentlichkeit entzogen werden sollen, während in anderen Bereichen mit dem selben Argument für einen unbegrenzten, dauerhaften Zugang, also Open Access, gestritten wird. Weiterlesen

Creative Content: Neue Geschäftsmodelle und nutzerfreundliche Gesetze

Nicht nur Musik, Texte und Publikationen, Filme und Videospiele sind kreativer Inhalt, sondern auch wissenschaftliche Texte und Forschungsergebnisse. Darauf weist das Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ in seiner Antwort (PDF, 33 KB) auf das „Reflection Document“ der EU hin. Weiterlesen

Die Petition "Wissenschaft und Forschung - Kostenloser Erwerb wissenschaftlicher Publikationen" und zwei Stellungnahmen

Das Thema des Tages und hoffentlich darüber hinaus ist die von Lars Fischer am 20.10. beim Deutschen Bundestag eingereichte Online-Petition Wissenschaft und Forschung - Kostenloser Erwerb wissenschaftlicher Publikationen. Die Zahl der Unterzeichner hat sich nach vielfältigen Meldungen über Twitter und heute auch im vielgelesenen Portal perlentaucher.de in den letzten 24 Stunden etwa verdoppelt.

Zwischenbericht des Sprechers des Aktionsbündnisses zu den direkten Verhandlungen mit Google in Mountain View

Meinen derzeitigen Aufenthalt  in Santa Barbara, Kalifornien, nutzend habe ich mich mit Google Inc. in Mountain View verabredet, um mit den für Google Book Search (GBS) verantwortlichen Personen, Dan Clancy und Adam Smith, direkt ins Gespräch zu kommen. Ziel dabei sollte es sein auszuloten, wie das Interesse der Wissenschaft an umfassender freier Sichtbarkeit und Nutzbarkeit der publizieren Werke weiterhin in Google Book Search garantiert werden kann.

Die Bundesregierung war in Sachen Google Book Search schlecht beraten – die Einlassung beim New Yorker Gericht ist einseitig

Die Bundesregierung war in Sachen Google Book Search schlecht beraten – die Einlassung beim New Yorker Gericht ist einseitig, dogmatisch und politisch schlicht – so die Einschätzung des Sprechers des Aktionsbündnisses. Weiterlesen

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