"Die zentrale Frage beim Leistungsschutz, wann ein Schnipsel zu lang ist für eine kostenfreie Verwertung, wird die Rechtsprechung klären. Niemand muss sich fürchten."
"Die Presseverlage fordern ein Schutzrecht für ihre Leistung im Internet. Google und andere sind dagegen. Das entsprechende Gesetz liegt im Bundestag. Der Max-Planck-Jurist Reto Hilty meint, man brauche es nicht."
"Worum geht es beim Streit um das Leistungsschutzrecht eigentlich? Nur um ein verkorkstes Gesetz? Verlage, Google und Blogger beharken sich in einem Grabenkrieg. Den gilt es schnell zu beenden."
Erfasst von Rainer Kuhlen am 27. Oktober 2012 - 9:09
Auf einer Podiumsdiskussion zum Abschluss einer Veranstaltung des dbv zum Thema Urheberrecht am 25.10.2012 in Berlin haben Vertreter der im Bundestag vertretenen Parteien deutlich gemacht, dass es einen Fahrplan gibt, durch den bis zur Billigung im Bundesrat das Auslaufen von § 52a verhindert werden kann. Weiterlesen
Dokument eines Vortrags von Wolfgang Blau (ZEIT online) vom 31.08.2012 zum Leistungsschutzrecht für Presseverlage und den Folgen der Digitalisierung für das Verlagswesen.
"Während sich die offenen Rechtsfragen häufen, blockiert sich die Bundesregierung in der Netzpolitik selbst, meint Konstantin von Notz. Im Interview erklärt der netzpolitische Sprecher der Grünen, warum seine Partei in der Urheberrechtsdebatte nicht zerstritten und mutiger als die Piraten ist."
"Verlage sollen ihre Leistung schützen, schreibt der FDP-Abgeordnete Jimmy Schulz. Doch er will dazu das Vorhandene nutzen: die robots.txt. Sie soll verbindlich werden."
"Schwarz-Gelb schenkt den Pressezaren ein Leistungsschutzrecht. Mit der Realität des Internets hat dieser deutsche Sonderweg nichts zu tun - er bremst sogar die Entwicklung im Web. Ein Gastkommentar."