Tagungsband der Technischen Universitätsbibliothek Hannover am 18. Januar 2006. Die Tagung hat den Titel „Urheberrecht in digitalisierter Wissenschaft und Lehre“ und wurde von der Juristischen Fakultät sowie dem Institut für Rechtsinformatik einberufen. Der Grund für diese Tagung war die Tatsache, dass in den Instituten zunehmend von digitalisierten Lehrmitteln und -methoden Gebrauch gemacht wird.
Der Autor fragt nach dem urheberrechtlichen Status in Bezug auf eine mögliche Publikation in der Wikipedia. Er verneint die Möglichkeit, da die Abstracts in diesem Fall Bestandteil eines neuen Werkes würden, welches darüberhinaus aufgrund der GNU Free Documentation License frei kopiert und weiter verwertet werden kann.
Kurzer Artikel zu Gesetzesinitiativen in den USA, die Open Access stärken sollen und die aktuell von einer Reihe von Universitäten Unterstützung erfahren.
Verleger und Autoren wehren sich auf Initiative des Heidelberger Professors Roland Reuß gegen eine "Enteignung" durch Google und Open Access. Ihre Argumentation ist haarsträubend, voller Fehler und gefährlich.
Die unbeschränkte Bereitstellung von Informationen und Ideen führt zu einer höheren Verbreitung von Wissen, was wiederum tendenziell die Produktion neuen Wissens effizienter bewirken kann als das traditionelle auf Ausschließlichkeitsrechte aufbauende System. Dabei gibt es „das“ Open Access- oder Open Source-Modell für Publikationen nicht. Vielmehr haben sich in der Praxis zahlreiche Modelle herausgebildet, die von der einfachen Archivierung auf Universitätsrechnern bis hin zur vollständigen Lizenzierung unter Open Sourceähnlichen Lizenzen reichen.