Open Access

Die Hochschulrektorenkonferenz befragt die Parteien und das Studentwerk antwortet auf die Prüfbitten des BMJ

12. Unterstützt Ihre Partei die open-access-Strategie der Allianz im Wissenschaftsbereich und beabsichtigt sie den 3. Korb der Urheberrechts-Novelle in der nächsten Legislaturperiode umzusetzen? Gestern veröffentlichte die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Vorbereitung zur Bundestagswahl eine Reihe von hochschulpolitisch relevanten Fragen an die Parteien, darunter die oben zitierte zum dritten Korb: Zwölf Fragen der Hochschulen an die Parteien vor der Bundestagswahl. Weiterhin verfügbar ist die Stellungnahme des Deutschen Studentenwerks (DSW) (PDF) zu den "Prüfbitten zur Prüfung weiteren gesetzgeberischen Handlungsbedarfs im Bereich des Urheberrechts" des BMJ (vgl. dazu dieses Posting). Weiterlesen

LIBREAS Preprint: Uwe Jochum und Joachim Eberhardt

Die elektronische Zeitschrift LIBREAS - Library Ideas, die am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der HU Berlin erscheint (wo auch das IUWIS-Projekt angesiedelt ist), gibt den verschiedenen Kombattanten in der Debatte um den Heidelberger Appell, Google Books und Open Access noch einmal Gelegenheit zur Darstellung und Klarstellung. Da der Streit sich „selbst für eine elektronische Zeitschrift [...] zu flink“ vollzieht, wie es in der Einleitung heißt, dürfen Uwe Jochum und in der Antwort Joachim Eberhardt in Form einer „Preprint“-Veröffentlichung noch einmal ausführlich ihre Argumente gegeneinander antreten lassen. Weiterlesen

Der Heidelberger Appell und die Diskussion um Open Access, zusammengefasst beim Goethe-Institut

Kritiker wie Matthias Spielkamp, Projektleiter des Urheberrechts-Informationsportals iRights.info, argumentieren ähnlich. Reuß verkenne, dass die Open-Access-Bewegung in den Wissenschaften aus einer Not heraus entstanden sei. Open Access sei die Reaktion auf die dramatische Verteuerung von wissenschaftlichen Zeitschriften, die für viele Bibliotheken und Forschungseinrichtungen nicht mehr finanzierbar sind.

Auf den Seiten des Goethe-Institutes findet sich eine Zusammenfassung zum Heidelberger Appell in dem besonders die heftig kritisierte Stoßrichtung gegen Open Access thematisiert wird. Weiterlesen

ZMI-Wissenschaftslounge in Gießen stellt die Frage "Wem gehört das Wissen?"

Das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen beginnt seine Veranstaltungsreihe ZMI-Wissenschaftslounge gleich mit einem kontroversen Thema und diskutiert über Google Books, Open Access und den Heidelberger Appell. Es stehen sich gegenüber der Initiator des Heidelberger Appells Roland Reuß (Uni Heidelberg), Christoph Bläsi, Buchwissenschaftler an der Universität Mainz und Experte für digitales Publizieren, der Informationswissenschaftler Wolfgang Coy (HU Berlin), Judith Wilke-Primavesi vom Frankfurter Campus-Verlag und Urheberrechtsexperte Till Kreutzer (Redakteur bei iRights.info). Die Diskussion soll als Videostream übertragen werden – weitere Infos auf der Veranstaltungsseite zu gegebener Zeit. Weiterlesen

Stellungnahmen zur BMJ-Umfrage "Prüfung weiteren gesetzgeberischen Handlungsbedarfs im Bereich des Urheberrechts"

Während der letzten Wochen erschienen eine Reihe von Stellungnahmen zu der Umfrage des Bundesministeriums für Justiz zur "Prüfung weiteren gesetzgeberischen Handlungsbedarfs im Bereich des Urheberrechts". Für golem.de fasste Robert A. Gehring einige der Antworten ausschnittsweise und hauptsächlich zu den Gesichtspunkten "Privatkopie" und "Open Access" zusammen. (Robert A. Gehring, 30.06.2009: Streit über Privatkopien und Open Access.) Die Positionen in den einzelnen Expertisen fallen erwartungsgemäß sehr unterschiedlich aus. Die verfügbaren Stellungnahmen sind auf dieser Seite verlinkt. Dort finden sich ebenfalls noch einmal die einzelnen Prüfbitten aufgelistet. Weiterlesen

Rainer Kuhlen über den Heidelberger Appell, Google Books und Open Access

Was will der Heidelberger Appell und was ist daran falsch? Welches Urheberrecht braucht die Wissenschaft und was ist eigentlich Open Access? Ist Google Book Search super oder brauchen wir europäische Alternativen? Markus Beckedahl hat sich für ein Podcast des Weblogs netzpolitik.org mit Rainer Kuhlen getroffen und 20 Minuten über Open Access, den Heidelberger Appell und die Aktivitäten von Google unterhalten. Weiterlesen

Google Books, Open Access und der Heidelberger Appell im Deutschlandfunk erklärt

Der Berliner Journalist Philipp Banse hat jüngst für eine Sendung aus der Reihe Hintergrund des Deutschlandfunks die Debatte um den "Heidelberger Appell" und die damit verbundenen Komplexe Google Books bzw. Google Books Settlement einerseits und Open Access in der Wissenschaft andererseits durchleuchtet. Weiterlesen

Brigitte Zypries zum Darmstadt-Urteil und zum Thema Open Access heute in der FAZ

Die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries wird heute in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von Hannes Hintermeier und Jürgen Kaube zu den verschiedenen Themen aus der aktuellen Debatte von der Rolle des Urheberrechts im Internet allgemein über das Google Book Settlement und der Position der VG Wort bis zum Loi Hadopi befragt. Weiterlesen

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