Open Access

Wissenschaftsfreiheit und Open Access

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat mit seiner Pressemitteilung zu einem „bildungs- und wissenschaftsfreundlichen Urheberrecht“ eine Debatte darüber angestoßen, was Wissenschaftsfreiheit bedeutet. Der DHV stellt sich dabei gegen das von der Allianz der Wissenschaftsorganisationen geforderte Zweitveröffentlichungsrecht.

Sanfte Überzeugung für Open Access oder doch auch gesetzliches Zweitveröffentlichungsrecht?

Wie Professoren und andere Wissenschaftler zu Veröffentlichungen nach dem Open Access-Prinzip veranlasst werden sollen, war ein kontroverser Diskussionspunkt zum Abschluss der internationalen Commons-Tagung am 18.03.2010 in Hannover. Weiterlesen

Die Petition "Wissenschaft und Forschung - Kostenloser Erwerb wissenschaftlicher Publikationen" und zwei Stellungnahmen

Das Thema des Tages und hoffentlich darüber hinaus ist die von Lars Fischer am 20.10. beim Deutschen Bundestag eingereichte Online-Petition Wissenschaft und Forschung - Kostenloser Erwerb wissenschaftlicher Publikationen. Die Zahl der Unterzeichner hat sich nach vielfältigen Meldungen über Twitter und heute auch im vielgelesenen Portal perlentaucher.de in den letzten 24 Stunden etwa verdoppelt.

„Urheberrecht vs. Wissenschafts- und Informationsfreiheit“ – Nachlese zur Urheberrechtstagung in Göttingen (von Thomas Hartmann)

Von den Hochschulen und Forschungseinrichtungen, aus Bibliotheken und Verlagshäusern sowie von Verbänden und aus der Anwaltschaft kamen am 3. November 2009 rund 120 Teilnehmer zur 3. Urheberrechtstagung in die Göttinger Paulinerkirche. Die meisten der insgesamt 13 Fachreferate – nebst abschließender Podiumsdiskussion zum Google Book Settlement – widmeten sich vorwiegend Grundsatzthemen.

Die Open-Access Tage an der Universität Konstanz, ein Bericht

Am 7. und 8. Oktober 2009 fanden an der Universität Konstanz die 3. Open Access Tage statt (http://open-access.net/de/aktivitaeten/openaccesstage/ankuendigung/). Schwerpunkt der als international im Dreiländereck angelegten Konferenz waren länderspezifische Inhalte zu Open Access-relevanten Themen in Österreich, der Schweiz und Deutschland. Weiterlesen

Neue Plattform für Offene Universitäten

Der neugegründete Verband „Enabling Open Scholarship“ (EOS) versteht sich als internationaler Zusammenschluss von Universitäten und Forschungseinrichtungen und bietet Informationen und Diskussionsforen zum Thema Wissensschöpfung und –vermittlung, Verbreitung und Archivierung von Forschungsergebnissen. Weiterlesen

Die Hochschulrektorenkonferenz befragt die Parteien und das Studentwerk antwortet auf die Prüfbitten des BMJ

12. Unterstützt Ihre Partei die open-access-Strategie der Allianz im Wissenschaftsbereich und beabsichtigt sie den 3. Korb der Urheberrechts-Novelle in der nächsten Legislaturperiode umzusetzen? Gestern veröffentlichte die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Vorbereitung zur Bundestagswahl eine Reihe von hochschulpolitisch relevanten Fragen an die Parteien, darunter die oben zitierte zum dritten Korb: Zwölf Fragen der Hochschulen an die Parteien vor der Bundestagswahl. Weiterhin verfügbar ist die Stellungnahme des Deutschen Studentenwerks (DSW) (PDF) zu den "Prüfbitten zur Prüfung weiteren gesetzgeberischen Handlungsbedarfs im Bereich des Urheberrechts" des BMJ (vgl. dazu dieses Posting). Weiterlesen

LIBREAS Preprint: Uwe Jochum und Joachim Eberhardt

Die elektronische Zeitschrift LIBREAS - Library Ideas, die am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der HU Berlin erscheint (wo auch das IUWIS-Projekt angesiedelt ist), gibt den verschiedenen Kombattanten in der Debatte um den Heidelberger Appell, Google Books und Open Access noch einmal Gelegenheit zur Darstellung und Klarstellung. Da der Streit sich „selbst für eine elektronische Zeitschrift [...] zu flink“ vollzieht, wie es in der Einleitung heißt, dürfen Uwe Jochum und in der Antwort Joachim Eberhardt in Form einer „Preprint“-Veröffentlichung noch einmal ausführlich ihre Argumente gegeneinander antreten lassen. Weiterlesen

Der Heidelberger Appell und die Diskussion um Open Access, zusammengefasst beim Goethe-Institut

Kritiker wie Matthias Spielkamp, Projektleiter des Urheberrechts-Informationsportals iRights.info, argumentieren ähnlich. Reuß verkenne, dass die Open-Access-Bewegung in den Wissenschaften aus einer Not heraus entstanden sei. Open Access sei die Reaktion auf die dramatische Verteuerung von wissenschaftlichen Zeitschriften, die für viele Bibliotheken und Forschungseinrichtungen nicht mehr finanzierbar sind.

Auf den Seiten des Goethe-Institutes findet sich eine Zusammenfassung zum Heidelberger Appell in dem besonders die heftig kritisierte Stoßrichtung gegen Open Access thematisiert wird. Weiterlesen

Inhalt abgleichen