"In den politischen Parteien und den verschiedenen Wissenschaftsorganisationen deutet sich ein Konsens an, die allgemeine Wissenschaftsklausel auf die politische Agenda zu setzen. Das Ziel ist die genehmigungsfreie Nutzung ohne kleinteilige Einschränkungen. Die Frage einer Vergütung sollte noch einmal überdacht werden, auch unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher Argumente. Für die auf Wissenschaft und Bildung bezogene Informationswirtschaft liegt die Zukunft vermutlich in der Entwicklung flexibler informationeller Mehrwertprodukte"
"Subskriptions-Lizenzgebühren werden nicht als Entgelt für die in einer Veröffentlichung enthaltene wissenschaftliche Leistung erhoben, sondern für die notwendigen Verlagsleistungen, um der (Fach-) Öffentlichkeit den qualifizierten Zugang zu diesen Inhalten zu ermöglichen. Dies sollte bei sämtlichen, das Urheberrecht in Deutschland betreffenden Überlegungen bedacht werden. Auch Open Access lässt sich erfolgreich und im Einklang mit den finanziellen Notwendigkeiten sowie Interessen aller Beteiligten realisieren."
"Vor fast 20 Jahren beriet die Weltorganisation für Geistiges Eigentum die Rahmenbedingungen für das Urheberrecht im digitalen Umfeld. Der Beitrag zeigt die Historie einzelner viel umkämpfter der Wissenschaft und Bildung dienender gesetzlicher Schranken im deutschen Urheberrechtsgesetz auf und gibt Grund zu der Hoffnung, dass im Jahr 2014 eine allgemeine Wissenschaftsschranke Eingang in das Gesetz finden könnte."