Behindert das Urheberrecht den Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen?
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Abstract
Aus einem Blogbeitrag von Eric Steinhauer:
"Georg Sandberger, ehemals Kanzler der Universität Tübingen, hat einen sehr lesenswerten und hochrelevanten Aufsatz über die Frage geschrieben, ob das Urheberrecht den Zugang zu wissenschaftlichen Informationen behindert. Nach einer kurzen Einleitung, in der er Open Access und die Journal Crisis anspricht, unterscheidet er zwei grundsätzliche Wege, urheberrechtlich Zugang zu wissenschaftlichen Informationen zu ermöglichen, nämlich Regelungen auf der Seite der Nachfrager (Schranken etc.) und Regelungen auf der Seite der Anbieter (Publikationspflichten etc.). Sandberger konzentriert sich auf Vorschläge, die bei der Angebotsseite ansetzen. So diskutiert und verwirft er den dienstrechtlichen Ansatz, der Wissenschaftler zu einer Open Access-Publikation zwingen soll, von Ertmann/Pflüger. Erörtert wird auch eine Zwangslizenz für Post-Print-Publikationen. Sehr positiv sieht Sandberger die urhebervertragliche Lösung, die der Bundesrat für § 38 vorgeschlagen hat, nämlich ein Zweitveröffentlichungsrecht für Autoren unabdingbar festzulegen."
Siehe auch: http://www.bibliotheksrecht.de
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