Digitalisierung und Verlage / Walther Umstätter, 2011

Dieser Beitrag gehört zum Dossier Positionen zum Urheberrecht in der Wissenschaft.
Erstellt von Ben Kaden am 14.12.2011 - 20:29

Es bezieht sich zwar auf das Verlagswesen allgemein, aber wer die Debatten zum Wissenschaftsurheberrecht kennt, weiß, dass sich die von Walther Umstätter in der Mailing-Liste inetbib geäußerte Position ebenfalls konkret für die Wissenschaftsverlage als treffend zeigt. In einer Diskussion zur Frage, ob sich das Bibliothekswesen bzw. die Institution Bibliothek in einer Krise befindet schreibt der Informationswissenschaftler:

"3. Die Digitalisierung hat das Verlagswesen in einen Umbruch gebracht, aus dem es hofft, mit entsprechenden juristischen Maßnahmen möglichst gewinnbringend heraus zu kommen, da ihre alte Funktion, als Verleger (die Geld Vorlegen, damit Publikationen gedruckt, gebunden, verbreitet und bekannt gemacht werden können) weitgehend obsolet wurde."

Das ist natürlich keine ganz neue Ansicht. Sie findet sich in dem Beitrag aber in einer interessanten medien- bzw. informationsgeschichtlichen Kontextualisierung: Re: [InetBib] Literatur zur "Bibliothekenkrise" [Nachricht vom 13. Dezember 2011 21:03:02 +0100]

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