Ein Strategiepapier des DIHK zum Leistungsschutzrecht, referiert bei irights.info
Das Thema Leistungsschutzrecht für Presseverleger betrifft vielleicht nicht auf den ersten Blick das Urheberrecht in Wissenschaft und Bildung. Spätestens auf den zweiten ist es aber doch relevant, wird doch in diesem auch geregelt, wie digitale Inhalte in welchem Zusammenhang zu welchen Bedingungen genutzt werden können. Neben der Plattform leistungsschutzrecht.info der Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht (IGEL) verfolgt auch irights.info das Geschehen auf diesem Feld sehr intensiv. Gestern referierte dort Philipp Otto den Entwurf für ein Strategiepapier des Deutschen Industrie- und Handlungstages (DIHK), das den Interessenausgleich betont und zugleich der Einführung neuer Leistungsschutzrecht sehr distanziert gegenüber steht:
„Eine eventuelle Einführung neuer Leistungsschutzrechte darf nicht zu neuen Belastungen für die Wirtschaft beitragen und muss zu einem fairen Interessenausgleich zwischen Schutzrechtsinhabern, der Öffentlichkeit und der Wirtschaft führen.”
Alles weitere dazu bei irights.info: DIHK wendet sich in Strategiepapier gegen Leistungsschutzrecht
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Ähnliche Publikationen (automatisch ermittelt)
- Urheberrecht: ver.di antwortet, viele Fragen bleiben offen
- "Fotografieren verboten!"
- Freie Verwendung von Abbildungen gemeinfreier Werke? Zur urheberrechtlichen Bewertung von Angeboten gemeinfreier Bilder bei Wikipedia und Wikimedia Commons
- Bundesjustizministerium plant Fachanhörungen zum Urheberrecht [Update]
- Die knappste Ressource in der Urheberrechts-Debatte ist: Eine gemeinsame Perspektive
