"Alles ist öffentlich, was nicht ausdrücklich als geheim gekennzeichnet ist.“

Dieser Beitrag gehört zum Dossier Urteile, Bundestags- und Ministeriumsdokumente.
Erstellt von Thomas Hartmann am 19.02.2012 - 22:54

Dieses Motto, vielleicht sogar einen Paradigmenwechsel, verfolgt offenbar eine am 16.02.2012 öffentlich gewordene Studie (daraus die hier in der Überschrift zitierte Passage von Seite 125), die das Fraunhofer-Institut Fokus im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung herausgegeben hat. Auf 179 Seiten breiten die Fraunhofer-Fachleute ein Konzept, ein Pilotsystem und Handlungsempfehlungen zur Berliner Open Data-Strategie aus (hier als pdf-Dokument). Der Senat beabsichtigt damit wohl, sein erst im Herbst vergangenen Jahres gestartetes Portal Open-Data-Berlin weiter auszubauen.

Heise online berichtet am 17.02.2012 unter anderem:

"Mittelfristig sollen laut den Forschern alle Beschlüsse und Protokolle von Senats-, Stadtrats-, Parlaments- und Ausschusssitzungen in einem offenen Format wie beispielsweise Office Open XML (OOXML) oder Open Document Format (ODF) veröffentlicht werden. Wenn immer möglich, seien Datensätze unter einer "Creative Commons"-Lizenz mit Pflicht zur Namensnennung (CC BY) bereitgestellt werden, sodass auch eine kommerzielle Nutzung möglich wäre. Ausnahmen von dieser Regel müssten begründet werden und etwa eine anteilige Kostendeckung im Fall der gewerblichen Verwendung zulassen."

 

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