Der Fall Guttenberg als Beleg für die Notwendigkeit von Open Access

Dieser Beitrag gehört zum Dossier Urheberrecht nach Guttenberg - Ein offenes Urheberrecht?.
Erstellt von rkuhlen am 24.02.2011 - 11:13

Peter Muehlbauer in Telepolis sieht den Fall Guttenberg als Beleg für die Notwendigkeit von Open Access und unterstützt die Aussage von Kuhlen in Netethics, "wie wichtig der von Verlagen seit Jahren mit Forderungen nach weiteren Immaterialgüterrechtsverschärfungen angegriffene genommene offene Zugang zu wissenschaftlichen Arbeiten für deren Qualitätssicherung ist"(Zitat Muehlbauer).

Klaus Graf in Archivalia bemerkt zu Recht, dass der  Fall Guttenberg schon verschiedentlich sehr früh öffentlich mit Open Access verknüpfte wurde: "Es ist dringend vorzusehen, dass jede Dissertation auf dem Hochschulschriftenserver Open Access zu veröffentlichen ist. Schon das Wissen, dass jeder dann nach unerlaubten Entlehnungen fahnden kann, kann abschreckende Wirkung entfalten. Ein edles überteuertes (88 Euro!) Verlagsprodukt von Duncker & Humblot, das sich auf die universitäre Bewertung verlässt, ist da wesentlich weniger gefährlich." Und: "Open Access und Transparenz im Hochschulbereich und Wissenschaftsbetrieb sind Verbündete" .

 

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