UrhG § 36 Beteiligung des Urhebers [01.01.1966 - 31.12.2001]
Fassung von Paragraph
Gültig ab
Wortlaut des Paragraphen
(1) Hat der Urheber einem anderen ein Nutzungsrecht zu Bedingungen eingeräumt, die dazu führen, dass die vereinbarte Gegenleistung unter Berücksichtigung der gesamten Beziehungen des Urhebers zu dem anderen in einem groben Mißverhältnis zu den Erträgnissen aus der Nutzung des Werkes steht, so ist der andere auf Verlangen des Urhebers verpflichtet, in eine Änderung des Vertrages einzuwilligen, durch die dem Urheber eine den Umständen nach angemessene Beteiligung an den Erträgnissen gewährt wird.
(2) Der Anspruch verjährt in zwei Jahren von dem Zeitpunkt an, in dem der Urheber von den Umständen, aus denen sich der Anspruch ergibt, Kenntnis erlangt, ohne Rücksicht auf diese Kenntnis in zehn Jahren.
(3) Auf den Anspruch kann im voraus nicht verzichtet werden. Die Anwartschaft darauf unterliegt nicht der Zwangsvollstreckung; eine Verfügung über die Anwartschaft ist unwirksam.
Gültig bis
Tags
Gehört zu Gesetz
Verweisende Publikationen
- Dietz, A. — Das französische Urhebervertragsrecht [ ]
- Katzenberger, Paul — Beteiligung des Urhebers an Ertrag und Ausmaß der Werkverwertung Altverträge, Drittwirkung und Reform des § 36 UrhG [ ]
- Reimer, Dietrich — Rechtsvergleichende Bemerkungen zur Vertragsfreiheit im Urheberrecht [ ]
- Beisler, Peter — Die angemessene Vergütung literarischer Urheber [ ]
Disclaimer
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