Anhörung des Bundestags-Rechtsausschusses zu Verwaisten Werken, am 19.09.
Der öffentliche Diskurs zur Digitalisierung und den rechtlichen Grenzen scheint sich momentan zu einem regelrechten Sommerthema zu entwickeln: In der ZEIT gibt es zwei Beiträge dazu (Die Sorgen der digitalen Bibliotheken, Vom Segen der E-Books fürs Studentenleben), der deutsche Bibliotheksverband begrüßt den Richtlinienvorschlag der Europäischen Kommission zum Problem der Verwaisten Werken und das findet ein Echo u.a. im öffentlich-rechtlichen Radio. Bereits letzte Woche gab es von der Bundesregierung per Pressemeldung ein Lebenszeichen zum Dritten Korb. Wie der tatsächliche urheberrechtspolitische Stand zur Sachlage ist, erfährt man vermutlich am 19.09. ab 17 Uhr im Paul-Löbe-Haus. Dorthin lädt nämlich der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages unter Vorsitz von Siegfried Kauder zu einer öffentlichen Anhörung. Bei dieser sollen die Anträge der SPD-Bundestagsfraktion (17/3991, PDF), der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke (17/4661, PDF) und der der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/4695, PDF) diskutiert werden.
Auf der Seite zur Anhörung werden die Kernpunkte der Vorschläge noch einmal kurz zusammengefasst: "Digitalisierung verwaister Werke ermöglichen".
(bk)
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