In Vorbereitung zum IUWIS-Workshop am 02.03.2011
Am 02.März veranstaltet IUWIS im Rahmen der DINI-Vernetzungstage einen Workshop "Urheberrecht und Repositorien". Zu diesem liegen bereits Anmeldungen in erfreulicher Zahl vor, was darauf schließen lässt, dass Promotionsplagiate zwar das aktuell dominierende Thema im Wissenschaftsurheberrechtsdiskurs darstellen, die Kärnerarbeit der Organisation von Wissenschaftskommunikation jedoch eine weitaus größere Band von urheberrechtlichen Aspekten umfasst. Im Vorfeld lassen sich zwei Aspekte schon einmal festhalten:
- Nachweis und der Beurteilung eines wissenschaftlichen Plagiats sind Vergleich zu dem, was die Landschaft des wissenschaftlichen Publizierens über Repositorien an Sachverhalten zusammenbringt, eher ein unterkomplexes Unterfangen.
- Getreu der wissenschaftliche Grunderkenntnis, dass die Beschäftigung mit einer Fragestellung unweigerlich eine Vielzahl von Folgefragestellungen hervorbringt, werden wir nach dem Workshop hoffentlich einen Schritt weiter sein, aber ganz sicher noch nicht am Ziel hundertprozentig klarer Urheberrechtsbedingungen für Repositorienbetreiber. Dazu ist die Entwicklung der digitalen Wissenschaftskommunikation viel zu dynamisch, sind die Unschärfen des bestehenden Urheberrechtsgesetzes viel zu gravierend und bietet die Internationalisierung zureichend Herausforderungen. Wir gehen also nicht nur stark davon aus, dass die Diskussion ihre Fortsetzung findet, sondern bereiten dies schon einmal vor.
Auf iuwis.de findet sich zu jeder Arbeitsgruppe ein Themendossier, welches sukzessive mit Materialien zum thematischen Zuschnitt angereichert wird. Diese Dossiers verstehen sich zugleich als fortlaufende Dokumentation wie auch als Ort für mögliche Anschlussdiskussionen. Wir würden uns freuen, wenn davon rege Gebrauch gemacht wird. (Eventuelle Schwächen in der Benutzbarkeit sind der Tatsache geschuldet, dass IUWIS eine Plattform im Aufbau ist und trotz aller uns sehr bekannten Defizite stärker darauf setzt, die Nutzungsmöglichkeit zeitnah zu aktivieren und die Darstellung nach und nach zu vervollkommnen.)
Nebenbei versuchen wir direkt vom Workshop aus die eine oder andere Information hier und über Twitter zu verbreiten (Hashtag #repws11). Man muss vermutlich nicht betonen, dass wir uns sehr freuen, wenn sich die Fachöffentlichkeit auch auf diesem Weg am Workshop beteiligt.
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