Anlass:
digiCULT-Verbundkonferenz 2011 im Helms-Museum Hamburg
Zusammenfassung:
Die Europeana schlägt ihren Datenlieferanten und -aggregatoren einen neuen Datenlieferantenvertrag vor, der die Klausel früherer Verträge, nämlich dass die Daten nur für nicht-kommerzielle Zwecke verwendet werden dürfen, nicht mehr enthält. Dieser Vorschlag hat im deutschen Museumswesen Irritationen ausgelöst. Der Vortrag versucht, den Hintergrund und die Ziele des neuen Agreements auszuleuchten und verständlicher zu machen, summiert aber zugleich auch die vorgebrachten Einwände. Insgesamt soll der Vortrag als Anstoß und Fundament der weiterhin nötigen Verständigung im Museumswesen über Sinn und Zweck der öffentlichen Zugänglichmachung von Metadaten zu Museumsobjekten in Online-Portalen dienen.