Aus der Politik

Zweitveröffentlichungsrecht erster und zweiter Klasse – Fortsetzung der unheiligen Allianz von Staats- und Verlagsinteressen

Am 10.4.2013 hat sich das Kabinett der Bundesregierung auf eine Änderung des Urheberrechts verständigt, durch die u.a. das in den letzten Jahren intensiv diskutierte Zweitverwertungsrecht  aktualisiert werden soll. Weiterlesen

SPD für freien Zugang zu öffentlich finanzierten Forschungsergebnissen

Die SPD-Bundestagsfraktion hat einen Antrag „Freier Zugang zu öffentlich finanzierten Forschungsergebnissen“ an den Bundestag gerichtet: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/123/1712300.pdf. Damit knüpft die SPD an internationale und europäische Entwicklungen an, bei denen dies, wie auch in England vorgesehen, schon selbstverständliche Praxis wird. Also dann wohl auch in Deutschland.   Weiterlesen

"Irrsinn: Bundestag verabschiedete Leistungsschutzrecht für Presseverleger"

Unter diesem Titel findet sich bei Archivalia (Klaus Graf) eine ausführliche "Würdigung" des Leistungsschutzrechts für Presseverleger und zahlreiche Reaktionen auf die Verabschiedung des Gesetzes im Bundestag am 1.3.2012..

Noch mal die entscheidende Passage, die am Ende in das Gesetz eingefügt wurde: Weiterlesen

§ 52a UrhG wird wohl verlängert, aber vermutlich nicht entfristet

Auf einer Podiumsdiskussion zum Abschluss einer Veranstaltung des dbv zum Thema Urheberrecht am 25.10.2012 in Berlin haben Vertreter der im Bundestag vertretenen Parteien deutlich gemacht, dass es einen Fahrplan gibt, durch den bis zur Billigung im Bundesrat das Auslaufen von § 52a verhindert werden kann. Weiterlesen

Niederlande bald mit Urheberrechtslockerungen?

Entgegen der derzeit rund um ACTA auf europäischer Ebene geführten Diskussion um verschäfte Mechanismen zur Durchsetzung von Urheberrechten plant die niederländische Regierung heise online zufolge eine erleichterte Nutzung von urheberrechtlich geschützten Materialien.

(red.)

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Aus der Politik

Guttenberg – mit Konsequenzen für Wissenschaftsethos

Guttenberg – mit Konsequenzen für wissenschaftliches Ethos und für die öffentliche elektronische Zugänglichmachung wissenschaftlicher Werke

Der Fall Guttenberg sollte nicht alleine von der Universität Bayreuth aufgeklärt werden und wird nicht durch zivil- oder strafrechtliche Prozesse entschieden. Das ist ein Fall für die wissenschaftlichen Gemeinschaften und auch ein Fall für die Öffentlichkeit insgesamt, auch wenn darin viele nichts von Wissenschaft verstehen oder wissen wollen, geschweige denn vom Ethos wissenschaftlichen Verhaltens. Weiterlesen

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